Mit gesenktem Haupte fährt und führt es sich schlecht – #greatdrive

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Weder Auto fahren, noch Menschenführung ist eine Raketenwissenschaft. Dennoch muss man beides wie jede höhere Tätigkeit lernen, üben, trainieren, perfektionieren. Leider machen sich die wenigsten diese Mühe. Weil sie keinen Respekt vor der Führung eines Wagens oder eines Menschen haben. Oder sie beides für Gottgegeben halten. Weit gefehlt.

| Awake! [Be Independent]

Mit gesenktem Kopfe sitzen sie in Fahrersitz, Führungsetage, Vorarbeiterbüro. Tippeln auf iPhone, Laptop, Klemmbrett herum, langweilen sich, lenken sich ab. Auf der Suche nach light und Instant Gratification …

| Grow! [Be Brilliant]

… Statt sich zu konzentrieren. Das Wesentliche im Blick zu halten. Das Ziel nicht aus dem Fokus zu verlieren. Nicht die Fußmatte, sondern den Horizont im Auge zu behalten. Den Grund der Reise nicht zu konterkarieren. Sich selbst auf ihrem Wege nicht zum größten Hindernis für alle anderen zu machen. Sich einzubringen – vor allem sich selbst zurückzunehmen – zum Wohle aller.

Der Unterschied zwischen einem schlechten und einem guten Autofahrer scheint der gleiche wie zwischen einem Manager und einer wahren Führungspersönlichkeit zu sein.
Hier der Klassiker dieser Differenzierung, via Wall Street Journal:

“The manager’s job is to plan, organize and coordinate.
The leader’s job is to inspire and motivate. In his 1989 book “On Becoming a Leader,” Warren Bennis composed a list of the differences:
– The manager administers; the leader innovates.
– The manager is a copy; the leader is an original.
– The manager maintains; the leader develops.
– The manager focuses on systems and structure; the leader focuses on people.
– The manager relies on control; the leader inspires trust.
– The manager has a short-range view; the leader has a long-range perspective.
– The manager asks how and when; the leader asks what and why.
– The manager has his or her eye always on the bottom line; the leader’s eye is on the horizon.
– The manager imitates; the leader originates.
– The manager accepts the status quo; the leader challenges it.
– The manager is the classic good soldier; the leader is his or her own person.
– The manager does things right; the leader does the right thing.”

| Inspire [the Next]! [Be Relevant]

Dies alles verlangt natürlich ein gerüttelt Maß an Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Selbst-Bewusstsein, sich und das normale Tun infragezustellen, über sich hinauszuwachsen und ein besserer Mensch, Manager, und Fahrer zu werden. Man muss halt – wie bei allem im Leben – einen gewissen Anspruch an sich selbst haben.

In diesem Sinne!
Great Drivers Lead by Example!
#greatdrive

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