Multitasking to Drive a Car or Company? A bad Idea! – #greatdrive

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Eine einfache Analogie: Wer während des Fahrens telefoniert, liked und shared, nutzt auch Handy/eMail/SMS in face2face-Gesprächen mit Mitarbeitern. Und umgekehrt! Oder nutzt die berühmte ‘Ne-ich-schreibe-nur-mit’-Ausrede, mit der man in Board-Meetings und Telefonkonferenzen verbirgt, mit Handy/iPad/Laptop Mails, etc. abzuarbeiten.

Ihr kennt das bestimmt alle. Ist das nicht äußerst unhöflich und respektlos? Es beleidigt alle Beteiligten. Zudem hört keiner mehr wirklich zu oder denkt noch mit.

Wie soll man da on track bleiben? Auf der Strasse oder auf der Zielgeraden, wenn man sich ständig ablenken lässt? Wie soll man einen klaren Gedanken fassen? Wie soll man eine Gedankenkette zu Ende bringen? Wie will man gar eine Vision formulieren?

Schlimmer noch: Wie will man auf der Strasse oder im Konzern noch Vorbild sein, wenn man selbst sich nicht zusammenreissen, konzentrieren, fokussieren kann?

Verkehr und Unternehmen laufen reibungsloser, wenn sich alle auf das Wesentliche konzentrieren, sich nicht ablenken lassen. Miteinander interagieren. Eine einzige homogene Gruppe – nicht egoistische Einzelwesen gierig auf Instant Gratification – bilden.
Traurige Konsequenz: 3.500(!) Tote in den USA durch “distracted driving“, wie wired schreibt.

Höchstwahrscheinlich erhöht Multitasking das unternehmerische Risiko, das eigene Unternehmen zu crashen, entsprechend um 20%!?

Und weiter: “… drivers are using their phones on 88 percent of their journeys. The average driver spends 3.5 minutes on the phone per one hour trip, a stat that sounds worse when you realize just a two-second distraction increases your risk of crashing by 20 percent.
Höchstwahrscheinlich erhöht Multitasking das unternehmerische Risiko, das eigene Unternehmen zu crashen, entsprechend um 20%!?

Warum? Nun, das kann ein 2010er(!) Post von mir beantworten, dann muss ich mich nicht wiederholen. Enjoy!

“Über die Gefahren des Multitaskings
(auch und gerade in den Zeiten sozialer Medien)

Immer noch sind die meisten Manager stolz, wenn sie am Abend zu Hause oder am Lagerfeuer berichten, wie viele Dinge sie gleichzeitig erledigten, wieviel sie zu tun haben, wie wichtig, unersetzbar und unbezahlbar (sowieso) sie sind.

Immer noch halten die meisten Manager Multitasking für erstrebenswert (auch wenn es strenggenommen gar nicht existiert).

Gerade in den Zeiten von Social Media und Networking meint man, man müsse überall gleichzeitig sein, an seiner Online-Reputation arbeiten, die Welt retten, twittern, den letzten Facebook-Gossip aufsaugen, wiederkäuen und in alle Richtungen hinausposaunen. Dem ist mitnichten so.

Der Leader konzentriert sich stattdessen auf eine einzige Sache, ein Meeting, eine Frage, eine Antwort. Er konzentriert sich auf eine einzige Vision, eine Strategie und nicht multiple Aktivitäten und Maßnahmen.

In seinem Fokus steht nicht die Beschäftigung um der Beschäftigung willen. Er muß sich selbst und anderen nicht mehr beweisen, wie beschäftigt und effizient er sein kann. Er realisiert effektiv relevante Lösungen.

Multitasking kreiert multiple Fehler – während der Multitasker meint, es seien multiple Orgasmen.

Multitasking zerstört die Konzentration auf das Wesentliche.
Multitasking konterkariert Ganzheitlichkeit.
Multitasking degradiert Relevanz.
Multitasking kannibalisiert Intuition.
Multitasking verhindert elegante Lösungen.
Multitasking kreiert multiple Fehler – während der Multitasker meint, es seien multiple Orgasmen.
Multitasking erzeugt Stückwerk, das in der nächsten Drehung des Hamsterrades wieder angefasst werden muß.

Heutzutage lautet die Herausforderung nicht, zum Multitasking-Talent zu werden. Heute lautet die Herausforderung, sich auf eine Sache mal länger als 10 Minuten konzentrieren zu können. Eine Sache mal zu Ende zu diskutieren, Argumente für das Für und Wider auszutauschen. Eine einzige Sache endlich mal grundlegend zu verstehen und die richtigen, zielführenden, effektiven Entscheidungen zu treffen.

Das muß sich auch und gerade der Manager in der Politik und im Unternehmens-Vorstand hinter die Ohren schreiben. Die Kunst ist schon lange nicht mehr, auf möglichst viele Inputs in unserer überinformierten Welt möglichst parallel und unüberlegt reagieren zu können.

Die Kunst ist, nicht reagieren zu müssen, da man bereits zuvor richtig agiert hat, da man die ideale Entscheidung getroffen hat, die einem ein wenig Zeit verschafft, wiederum die nächsten Micro Strategies richtig zu planen, abzusichern und zu realisieren, die die eigene Vision zum Erfolge führen.

Die Kunst ist, voranzugehen. Die Kunst ist, die Ruhe zu haben, die Übersicht und den Weitblick, auf Multitasking getrost verzichten zu können!”

Think about it! – Beim nächsten Mal im Auto oder Meeting!

In diesem Sinne!
Great Drivers Lead by Example!
#greatdrive

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